Krisenkommunikation
Was ist Krisenkommunikation?
Krisenkommunikation ist die strategische Kommunikation zur Bewältigung und Eindämmung einer Krise. Sie soll Schaden begrenzen, Vertrauen erhalten und die Handlungsfähigkeit einer Organisation in einer außergewöhnlichen Lage sichern.
Krisenkommunikation im Detail
Eine Krise ist eine Situation, die Reputation, Betrieb oder Vertrauen bedroht und schnelles, überlegtes Handeln erfordert. Krisenkommunikation umfasst alle kommunikativen Maßnahmen davor, währenddessen und danach. Bewährte Prinzipien sind: schnell reagieren (das Kommunikationsvakuum nicht anderen überlassen), transparent und ehrlich sein, Verantwortung zeigen, Betroffene ernst nehmen und mit einer Stimme sprechen. Fehler wie Verharmlosen, Aussitzen, Schuldabwehr oder widersprüchliche Aussagen verschärfen Krisen oft mehr als der Auslöser selbst. Gute Krisenkommunikation beruht auf Vorbereitung (Krisenhandbuch, Frühwarnsystem, geübte Abläufe) und auf klaren Botschaften, die Fakten, Empathie und nächste Schritte verbinden. Sie richtet sich an unterschiedliche Zielgruppen – Betroffene, Öffentlichkeit, Medien, Mitarbeitende – und muss über alle Kanäle konsistent sein. Ziel ist nicht, eine Krise „wegzureden“, sondern sie glaubwürdig zu bewältigen und Vertrauen zu bewahren.
In der Praxis entscheiden in Krisen oft die ersten Stunden. Bewährte Prinzipien sind: schnell reagieren und das Kommunikationsvakuum nicht anderen überlassen, transparent und ehrlich sein, Verantwortung zeigen, Betroffene ernst nehmen und mit einer Stimme sprechen. Fehler wie Verharmlosen, Aussitzen, Schuldabwehr oder widersprüchliche Aussagen verschärfen Krisen oft mehr als der Auslöser selbst. Gute Krisenkommunikation beruht auf Vorbereitung – Krisenhandbuch, Frühwarnsystem, geübte Abläufe – und auf klaren Botschaften, die Fakten, Empathie und nächste Schritte verbinden. Sie richtet sich an unterschiedliche Zielgruppen und muss über alle Kanäle konsistent sein. Ziel ist nicht, eine Krise wegzureden, sondern sie glaubwürdig zu bewältigen und Vertrauen zu bewahren.
Wie funktioniert Krisenkommunikation?
Krisenkommunikation begrenzt Schaden und erhält Vertrauen in einer bedrohlichen Lage. Bewährt sind schnelle, transparente und ehrliche Reaktion, das Ernstnehmen von Betroffenen und konsistente Botschaften über alle Kanäle – gestützt auf Vorbereitung und geübte Abläufe.
Krisenkommunikation – Beispiele aus der Praxis
Ein Unternehmen informiert nach einem Produktrückruf schnell und transparent. Eine Organisation zeigt nach einem Vorfall Verantwortung und benennt nächste Schritte. Ein Krisenstab stimmt alle Aussagen zentral ab.
Krisenkommunikation: Merkmale im Überblick
- Ziel: Schaden begrenzen, Vertrauen erhalten
- Prinzipien: schnell, transparent, ehrlich
- Haltung: Verantwortung und Empathie
- Konsistenz: mit einer Stimme über alle Kanäle
- Grundlage: Vorbereitung und geübte Abläufe
Verwandte Begriffe
- Digitale Krisenkommunikation
- Krisenhandbuch
- Betroffenenkommunikation
- Phasen einer Krise
- Frühwarnsystem
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Krisenkommunikation: Häufige Fragen
Was ist Krisenkommunikation?
Die strategische Kommunikation zur Bewältigung und Eindämmung einer Krise – mit dem Ziel, Schaden zu begrenzen und Vertrauen zu erhalten.
Was sind die wichtigsten Prinzipien der Krisenkommunikation?
Schnell reagieren, transparent und ehrlich sein, Verantwortung zeigen, Betroffene ernst nehmen und mit einer Stimme sprechen.
Welche Fehler sollte man vermeiden?
Verharmlosen, Aussitzen, Schuldabwehr und widersprüchliche Aussagen – sie verschärfen Krisen oft mehr als der Auslöser selbst.
Wie bereitet man sich auf Krisenkommunikation vor?
Mit einem Krisenhandbuch, einem Frühwarnsystem und geübten Abläufen (z. B. Krisensimulationen) sowie klaren, vorbereiteten Botschaften.
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