Menschen. Bilder. Emotionen.
Pünktlich zwischen Weihnachten und Neujahr ist sie wieder da – die Zeit des medialen Jahresrückblicks. Wahrscheinlich kann man Harald Schmidt rechtgeben, der unlängst in einem Interview dieser Art von Berichterstattung wenig Erkenntnisgewinn beimaß.
„Ach, sieh an: DAS war auch in diesem Jahr!“
„Jo mei, DER ist auch schon tot!“
„Was, DIE lebt noch?“
Jahresrückblicke haben vor allem emotionale Reaktionen des Publikums zum Ziel. Die Sieger und die Verlierer. Die kuriosesten Bilder. Die größten Aufreger. Die schlimmsten Katastrophen und Skandale. Kurz: Die Superlative des Jahres 2011.
Wenn Sie in dieser Zeit seriöse Informationen haben, werden Sie damit nicht weit kommen. Es sei denn – Sie nützen das Genre des Rückblicks, um Ihrem Publikum wichtige Erkenntnisse des vergangenen Jahres in Erinnerung zu rufen und persönliche Einblicke zu geben in Ihre Planungen für die nächste Zukunft. So wie Joachim Löw das vor ein paar Tagen sehr clever im ZDF getan hat:
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen guten Rutsch und ein kraftvolles und erfolgreiches Jahr 2012!
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